1950, ein Jahr nach der Gründung der DDR, verbot das SED-Regime die Religionsgemeinschaft Jehovas Zeugen. Bereits in der SBZ waren sie politischen Repressionen ausgesetzt gewesen. Die Deutung des Weltge-schehens als Kampf zwischen Gott und Teufel, der Glaube an das bevor-stehende Reich Gottes und das fehlende Bekenntnis zum Kommunismus wurden als "Militarismus" oder "Kriegshetze" ausgelegt. Dem Staats-sicherheitsdienst der DDR dienten diese Vorwürfe als Anlass zu rigiden Verfolgungs- und Unterdrückungsmaßnahmen, die bis zum Ende der DDR durchgeführt wurden.

Die rücksichtslosen Operationen des MfS haben Menschen schwer geschädigt, in ihren Rechten und in ihrer Würde verletzt, physisch und psychisch belastet, durch Ausgrenzungen und Desinformationen isoliert.

Informations- und
Dokumentationszentrum Berlin

Mauerstraße 38, 10 107 Berlin-Mitte

Montag bis Samstag: 10.00 - 18.00 Uhr
Eintritt frei

Weitere Informationen: http://www.bstu.de

Birthler eröffnet Ausstellung über
Verfolgung der "Zeugen Jehovas"

Die Welt, 28. August 2003




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