Max Liebster
Hoffnungsstrahl im Nazisturm
Eine Geschichte über das Überleben des Nazi-Terrors


Buch 160 Seiten
ISBN 2-87953-990-0

Editions Schortgen
Büro Deutschland
Hannauer Str. 24
61184 Karben
FAX: 06039 930 129

Weitere Informationen Arnold-Liebster-Stiftung: www.alst.org



Max Liebster, ein mittelloser jüdischer Junge, verläßt sein Heimatdorf, um bei Verwandten in Viernheim in die Lehre zu gehen. Seine katholischen Nachbarn mögen und respektieren ihn. Daher beunruhigt es ihn zunächst nicht als er Berichte über Hass und Gewalt gegen Juden hört. Schließlich hat sein Vater als Soldat im ersten Weltkrieg an der russischen Front gedient und Nax ist Deutscher.

Schon 1934 bezeichnen die Schlagzeilen der lokalen Zeitungen Juden als "die Feinde aller Deutschen". Auf Mauern und Fenster wird "Tod den Juden" geschmiert. Solch niederdrückende Zeitungsausschnitte bilden einen grausamen Kontrapunkt des Rassenhasses zu dem kraftvollen und doch positiven Bericht diese sanften Mannes.

Im November 1938, in der sogenannten "Kristallnacht", als die Fenster aller jüdischen Geschäfte von Nazis eingeworfen wurden, blieb auch das ruhige Viernheim nicht verschont. Das Geschäft der Familie wird von den christlichen Nachbarn geplündert und zerstört, die Synagoge wird niedergebrannt. Max Liebster ist gezwungen zu erkennen, dass sein bisheriger guter Ruf keinen Schutz gegen diese Progrom des Hasses gegen sein Volk bietet.

Am 11. September wird Max Liebster verhaftet und für vier Monate in Einzelhaft ins Gefängnis geworfen. "Der Schock, so plötzlich und ohne jegliche Anhörung eingesperrt worden zu sein, machte mich vor Empörung schwindelig. ...Ich bin unschuldig!... Ich bin ein Deutscher! Ich habe Rechte." Seine Rufe verhallen ungehört. Schlimmeres kommt auf ihn zu, als er in den Abgrund von 5 verschiedenen Konzentrationslagern geworfen wird. Seine ruhige, deutliche Beschreibung der täglichen Demütigung, des Hungers, der Sklavenarbeit und des systematischen Sadismus während des Holocausts ein machtvolles Zeugnis hinzu.

Zufällig kommt Max Liebster mit einer anderen Gruppe von Häftlingen in Kontakt, die dort, wo er den Judenstern trägt, ein lila Dreieck tragen. Es handelt sich um die Bibelforscher oder Zeugen Jehovas. sie waren verfolgt und eingesperrt, weil sie als Christen die nationalsozialistische Botschaft des Hasses nicht akzeptieren konnten. Ihre Ergebenheit gilt Gott nicht Hitler. Max beobachtet mit Erstaunen, dass es der SS nicht gelingt, ihren Glauben zubreche. Er beschäftigt sich immer mehr mit ihnen, wodurch sichsein Standpnúnkt völlig ändert.

Eine neue Entschlossenheit bringt neue Kraft. War er bis dahin nur ein Opfer, fängt er jetzt an, den größeren Zusammenhang mit dem Kampf zwischen Gott und Satan zu sehen. Seine Geschichte ist herzzerreißend an Stellen an denen er die Vergangenheit nochmals durchlebte, wie auch das Trauma durch den Tod seines Vaters in demselben Konzentrationslager. Insgesamt jedoch wird der Glaube an Gott und in die Menschlichkeit in unserer hedonistischen Welt voller Kompromisse gestärkt.

siehe auch:

Biographie Max Liebster
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Vorwort Dr. Garbe
Leiter der KZ-Gedenkstätte Neuengamme

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Buch, 160 Seiten
ISBN 2-87953-990-0

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