Waldemar Hirch
Die Glaubensgemeinschaft der Zeugen Jehovas während der SED-Diktatur
Unter besonderer Berücksichtigung ihrer Observierung und Unterdrückung durch das Ministrerium für Staatssicherheit


430 Seiten
ISBN 3-631-51620-7

Verlagsgruppe Peter Lang
Europäische Hochschulschriften
Reihe 3: Geschichte und ihre Hilfswissenschaften
Band 980



Eine Aufarbeitung der Geschichte der Zeugen Jehovas in der ehemaligen DDR zeigt, daß man beim scheindemokratischen Staat der DDR nur sehr bedingt von einem Rechtsstaat sprechen kann. Bei Verdacht der politischideologischen Diversion zeigte sich ein Unrechtsstaat totalitären Ausmaßes, der seinen Repressionsapparat mit aller Härte zuschlagen ließ.

Jehovas Zeugen, die durch Wehrdienstverweigerung, religiösen Aktivismus und politische Neutralität auffielen, waren 40 Jahre lang Ziel der Bekämpfung des Ministeriums für Staatssicherheit. Neben der Abwehrarbeit unter Zuhilfenahme der Justiz und Polizei baute das Ministerium für Staatssicherheit eine pseudo-religiöse Gegengemeinschaft, die sogenannte Christliche Verantwortung, auf. Ziel war es, ein Netzwerk gegen Jehovas Zeugen national und international zu errichten.

Waldemar Hirch, Jahrgang 1957, studierte Geschichte, Volkswirtschaft und Rechtswissenschaft an der Technischen Universität Darmstadt. Der Autor arbeitet als Wissenschaftlicher Mitarbeiter an diesem Internet-Projekt "standhaft.org".

siehe auch:

Operativer Vorgang "Winter"
weitere Informationen
"Zersetzungsmaßnahmen" des Ministeriums für Staatssicherheit gegen den Leiter des
deutschen Zweiges der Zeugen Jehovas, Erich Frost, verbunden mit
einem Missbrauch westdeutscher Medien

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430 Seiten
ISBN 3-631-51620-7

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