Filmdokumentation von Fritz Poppenberg
"Folget mir nach"
Jehovas Zeugen unter dem DDR-Regime

Folget mir nach erzählt von Männern, Frauen und Kindern, die wegen ihres Glaubens vom kommunistischen Staat verfolgt wurden. Bezeichnend sind die Mittel, die im Namen der Ideale Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit zur Anwendung gebracht wurden:
Menschen wurden verschleppt und systematisch gefoltert und vergiftet, Mütter wurden von ihren Kindern weg verhaftet und schwangere Frauen zu schweren Zuchthausstrafen verurteilt.

Weithin wenig bekannt ist, dass Zeugen Jehovas, die die Konzentrationslager des Nazi-Staates überlebt hatten, nun unter den Kommunisten zu langen Zuchthausstrafen verurteilt wurden. Viele der Älteren überlebten die unmenschlichen Haftbedingungen nicht.

Doch in all dem Leid gibt es auch Lichtblicke: Zeitzeugen berichten, wie sie ihrem Glauben treu blieben, selbst Schulkinder lehnten den DDR-Staat dort ab, wo er ungerechtfertigte Treuebeweise einforderte.

Wie der Nazi-Staat letztlich keine Macht über die Zeugen Jehovas gewinnen konnte, so war auch die kommunistische Diktatur in ihrem Versuch, die Zeugen Jehovas und damit die Botschaft der Bibel auszulöschen, zum Scheitern verurteilt.

siehe auch:

3Lindenfilm
Informationen über Drei Linden Film und über die einzelnen Videos mit Bestellmöglichkeit

Gedemütigt, gefoltert, ermordet
DIE WELT, 21.10.1999, Seite 30

 


58 min., Farbe
Drei Linden Media
Vertriebsgesellschaft
Württembergallee 26
14052 Berlin
Tel. u. Fax: 030-304 81 38
Start | Forschung | Medien | Events | Infos